Treffen der niedersächsischen LEADER-Regionen in Vechta
Wie kann LEADER auch künftig die Entwicklung ländlicher Regionen stärken? Um diese Frage drehte sich das Austauschtreffen der niedersächsischen Regionalmanagements in Vechta. Diskutiert wurde unter anderem, wie auch bei fehlenden Budgets wichtige Projekte oder Prozesse vor Ort unterstützt werden können, wie der Austausch zwischen den Regionen weiter gestärkt wird und welche Perspektiven es für LEADER nach dem Ende der aktuellen Förderperiode gibt.
Der fachliche Austausch zwischen den Regionen stand dabei im Mittelpunkt. Für diesen Zweck wurde eine informelle Austauschplattform für die Regionalmanagements geschaffen, die künftig über den Kommunikationskanal Discord organisiert werden soll. Außerdem wurde über aktuelle Entwicklungen aus den LEADER-Gremien berichtet. So wird Jochen Rienau aus dem Peiner Land die Nachfolge von Karsten Perkuhn im KLARA-Begleitausschuss antreten.
Um weiterhin trotz komplett ausgeschöpfter LEADER-Budgets die ländliche Entwicklung vor Ort zu unterstützen, wurden die verschiedenen Ideen aus allen Regionen ausgetauscht. Die verstärkte Beratung hinsichtlich anderer Fördertöpfe oder auch die Unterstützung der Dorfmoderation Niedersachsen aus dem Regionalmanagement heraus wurden hier genannt und diskutiert .
Zukunft von LEADER
Ein zentrales Thema war auch der Blick auf die kommende Förderperiode 2028 bis 2035. Denn weiterhin ist unklar, wie LEADER weitergeführt wird. Noch wird innerhalb der EU über die Zukunft und Ausgestaltung des Förderinstruments verhandelt. Viele Regionen setzen sich dafür ein, dass das Erfolgsprogramm LEADER weiterhin in seiner bewährten Form bestehen bleibt und die Entwicklung ländlicher Räume nachhaltig unterstützt wird. Denn in der täglichen Arbeit der Regionalmanagerinnen und Regionalmanager zeigt sich deutlich, wie sehr LEADER nicht bloß einzelne Maßnahmen, sondern gesellschaftlichen Zusammenhalt, Teilhabe und Demokratie fördert. Eine Plakatwand zeigte dazu auf dem Austauschtreffen die Ideenvielfalt verschiedener Kampagnen aus den Regionen.
Ein besonderer Dank gilt Elena Rautland, Holger Brörkens, May-Britt Müller und Marco Großardt für die hervorragende Organisation des Treffens. Mit viel Engagement haben sie eine Veranstaltung auf die Beine gestellt, die einmal mehr gezeigt hat, wie wertvoll der regelmäßige Austausch zwischen den Regionen ist. Solche Treffen leisten einen wichtigen Beitrag zur Zusammenarbeit im LEADER-Netzwerk Niedersachsen und zur gemeinsamen Weiterentwicklung ländlicher Regionen.