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Aus Parkfläche wird Mehrzweckplatz in Holzhausen

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  • Einleitungstext: Wo heute verschobene Rasengittersteine und Unebenheiten das Begehen und Befahren des Parkplatzes am Pfarrheim schwierig machen, soll in Zukunft ein vielseitig nutzbarer Mehrzweckplatz entstehen. Dafür wird die Parkfläche in Holzhausen grundlegend umgestaltet und möglichst barrierefrei angelegt. Davon profitieren besonders ältere Menschen und Familien, die mit Rollator oder Kinderwagen unterwegs sind. Die LEADER-Region Hufeisen unterstützt das Projekt der Katholischen Kirchengemeinde St. Antonius mit rund 30.000 Euro. 36.000 Euro.

Der alte Parkplatz am Pfarrheim (Bildrechte: Bernd Thünemann)

Wo heute verschobene Rasengittersteine und Unebenheiten das Begehen und Befahren des Parkplatzes am Pfarrheim schwierig machen, soll in Zukunft ein vielseitig nutzbarer Mehrzweckplatz entstehen. Dafür wird die Parkfläche in Holzhausen grundlegend umgestaltet und möglichst barrierefrei angelegt. Davon profitieren besonders ältere Menschen und Familien, die mit Rollator oder Kinderwagen unterwegs sind. Die LEADER-Region Hufeisen unterstützt das Projekt der Katholischen Kirchengemeinde St. Antonius mit rund 30.000 Euro. 36.000 Euro.

Doch die Fläche wird zukünftig nicht nur als Parkplatz genutzt. Das Pfarrheim ist Treffpunkt für Gruppen und Veranstaltungen. Bei Festen wie dem Weihnachtsmarkt oder dem Pfarrfest sind viele Menschen auch zu Fuß auf dem Gelände unterwegs. Der Platz soll deshalb zugleich als Veranstaltungsfläche und Treffpunkt dienen und auch Vereinen, Verbänden und weiteren Gruppen aus Holzhausen offenstehen.

Dafür erhält die Fläche ein versickerungsfähiges Öko-Pflaster und eine neue Beleuchtung, die insbesondere in der dunklen Jahreszeit und für Menschen mit Sehbeeinträchtigungen mehr Sicherheit bietet. Eine Sitzbank, zwei Blumeneschen und eine freiwachsende Blütenhecke ergänzen die Gestaltung. So wird aus einer sanierungsbedürftigen Parkfläche ein Platz, der weiterhin praktische Funktionen erfüllt und zugleich neue Möglichkeiten für Veranstaltungen und das Zusammenkommen in Holzhausen bietet.

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Nächste LAG-Sitzung am 16. November im Rathaus Belm

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  • Einleitungstext: Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) der LEADER-Region Hufeisen kommt am 16. November zu ihrer nächsten Sitzung im Rathaus Belm zusammen. Im Mittelpunkt stehen die eingegangenen Projektanträge: Die LAG-Mitglieder beraten über die Vorhaben und entscheiden über deren Förderwürdigkeit. Für Projekte steht zu diesem Stichtag ein Budget von rund 76.000 Euro zur Verfügung.

Der Termin für die nächste LAG-Sitzung steht fest (Symbolfoto: FabrikaPhoto, Envato Elements).

Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) der LEADER-Region Hufeisen kommt am 16. November zu ihrer nächsten Sitzung im Rathaus Belm zusammen. Im Mittelpunkt stehen die eingegangenen Projektanträge: Die LAG-Mitglieder beraten über die Vorhaben und entscheiden über deren Förderwürdigkeit. Für Projekte steht zu diesem Stichtag ein Budget von rund 76.000 Euro zur Verfügung.

Auch in der Zusammensetzung der LAG gibt es Veränderungen: Ausscheidende Mitglieder werden offiziell verabschiedet, zugleich wird über die Aufnahme neuer Mitglieder in die Lokale Aktionsgruppe abgestimmt.

Das Regionalmanagement berichtet außerdem über den aktuellen Stand der Arbeit in der LEADER-Region. Vorgestellt werden auch die Evaluation für 2026 sowie die weiteren Perspektiven für das LEADER-Programm. Dabei geht es unter anderem um die Frage in welcher Form Fördermöglichkeiten für das Jahr 2027 und darüber hinaus zur Verfügung stehen.

Die Sitzung findet von 16 bis 18 Uhr im Rathaus Belm statt und ist öffentlich. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen. Eine Anmeldung ist per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. möglich.

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Gemeinsam weiterdenken: LEADER-Regionen im Austausch

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  • Einleitungstext: Die fünf LEADER-Regionen im Landkreis Osnabrück treffen sich regelmäßig zu einem gemeinsamen Austausch mit dem ArL. Gestern fand die wiederkehrende Veranstaltung in Bohmte in der LEADER-Region Wittlager Land statt.

Die fünf LEADER-Regionen im Landkreis Osnabrück treffen sich regelmäßig zu einem gemeinsamen Austausch mit dem ArL. Gestern fand die wiederkehrende Veranstaltung in Bohmte in der LEADER-Region Wittlager Land statt.

Getroffen hat sich die Runde aus Regionalmanagern, ArL Sachbearbeitern und Vertretern der Geschäftsstellen im Bohmter Kotten. Im Fokus standen der Erfahrungsaustausch sowie die Zukunft des Förderprogramms. Die Förderperiode läuft noch bis Ende 2027. Wie es danach mit LEADER weitergeht, ist aktuell noch offen. Zusätzlich stellte jede Region zwei Best Practice Projekte vor, um sie in die übrigen Regionen im Landkreis zu streuen und damit neue Impulse zu bieten. Anschließend ging es auf einen Rundgang durch Bohmte, um umgesetzte Projekte zu besichtigen. Mit dabei waren unter anderem das sanierte Freibad, gefördert über die Dorfentwicklung, und der im Bau befindliche Dirtpark. Erarbeitet wurde das Projekt ebenfalls im Rahmen der Dorfentwicklung. Die Umsetzung wird über die LEADER-Region gefördert – ein schönes Beispiel wie beide Förderprogramme ineinandergreifen können.

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Schwester Anne Voss beim Backofen unter dem LEADER-geförderten Pavillon.

Gemeinschaft braucht Orte: Was LEADER in Icker möglich macht

  • Beitragsbild: Schwester Anne Voss beim Backofen unter dem LEADER-geförderten Pavillon.
  • Einleitungstext: Gerade heute braucht es Orte, an denen Menschen zusammenkommen, sich austauschen und einfach miteinander klönen können. Schwester Anne Voss hat sich mit viel Engagement dafür eingesetzt, solche Orte in Icker zu erhalten und weiterzuentwickeln. Gemeinsam mit weiteren Ehrenamtlichen hat sie zwei Projekte auf den Weg gebracht, die mithilfe der LEADER-Förderung realisiert werden konnten. Im Interview erzählt die ehemalige Gemeindereferentin, was in Icker möglich geworden ist und welche Rolle LEADER dabei gespielt hat.

Gerade heute braucht es Orte, an denen Menschen zusammenkommen, sich austauschen und einfach miteinander klönen können. Schwester Anne Voss hat sich mit viel Engagement dafür eingesetzt, solche Orte in Icker zu erhalten und weiterzuentwickeln. Gemeinsam mit weiteren Ehrenamtlichen hat sie zwei Projekte auf den Weg gebracht, die mithilfe der LEADER-Förderung realisiert werden konnten. Im Interview erzählt die ehemalige Gemeindereferentin, was in Icker möglich geworden ist und welche Rolle LEADER dabei gespielt hat.

Frau Voss, gleich zwei LEADER-Projekte konnten Sie in Icker mit auf den Weg bringen. Wenn Sie heute auf den Pavillon und den Pfarrsaal schauen: Was haben die Projekte für den Ort verändert?

Vor allem haben die Gemeindemitglieder heute bessere Möglichkeiten, sich in Icker zu treffen und gemeinsam etwas zu unternehmen. Den Wunsch nach einem Pavillon oder einer Überdachung auf der Pfarrwiese hatten wir schon lange. Wenn wir draußen etwas veranstaltet haben und es anfing zu regnen, fehlte einfach ein geschützter Treffpunkt. Während der Corona-Zeit ist dieser Wunsch noch einmal stärker geworden. Heute zeigt sich, wie gut der Pavillon angenommen wird. Es finden dort viele verschiedene Veranstaltungen statt und besonders der Backofen ist sehr beliebt. Dienstags kommen zum Beispiel immer rund 20 Menschen zum Boulen zusammen, dazu gibt es frisch gebackenen Kuchen und natürlich wird viel geklönt. Es geht darum, sich zu treffen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Solche Orte sind heute unheimlich wichtig.

Und welche Bedeutung hat der Pfarrsaal für das Gemeindeleben?

Der Pfarrsaal ist sehr wichtig für die Gemeinde und wird von ganz unterschiedlichen Gruppen genutzt. Er steht für alle frei zur Verfügung. Dort finden Mittagstische, Sonntagscafés für Alleinlebende, Seniorennachmittage, Frühstückstreffen und Chorproben statt. Auch Gremien, Kinder -und Jugendgruppen treffen sich dort, es gibt aber auch beispielsweise Angebote wie Yoga. Der Saal muss also ganz unterschiedlichen Anforderungen gerecht werden.

Er wurde 1984 gebaut und seitdem ist natürlich einiges in die Jahre gekommen. Die Stühle sind abgenutzt, die Technik ist veraltet und auch die Akustik ist aufgrund der hohen Räume und Steinwände ein großes Thema. Deshalb sollen unter anderem neue Tische und Stühle, moderne Technik, ein Smartboard, neue Lautsprecher und eine neue Beleuchtung angeschafft werden. Flexible Tische lassen sich zudem zusammenklappen, wenn für andere Angebote mehr Platz benötigt wird.

Mit der LEADER-Förderung allein war es aber noch nicht getan. Wie viel eigenes Engagement steckt in den beiden Projekten?

Wir sind eine sehr kleine Gemeinde und können solche Investitionen nicht einfach aus dem Haushalt finanzieren. Deshalb haben wir viel dafür getan, unseren Eigenanteil selbst zu stemmen. Mit Aktionen wie dem Adventszauber, Musicals, Pfarrfesterlöse, dem Verkauf von Apfelsaft oder einer Festschrift haben wir Geld gesammelt. Hinzu kamen weitere Unterstützer und ganz viel Eigenleistung. Beim Pavillon haben Ehrenamtliche beispielsweise beim Fußboden, bei Leitungen und bei der Gestaltung der Beete mit angepackt. Ohne dieses Engagement wäre vieles nicht möglich.

Inzwischen haben Sie den LEADER-Prozess zweimal durchlaufen. Wie haben Sie den Weg von der Idee bis zum Antrag erlebt?

Ein Förderantrag ist schon kompliziert, gerade wenn man so etwas vorher noch nicht gemacht hat. Wir wurden aber vom Regionalmanagement sehr nett und kompetent begleitet und wirklich an die Hand genommen. Das hat uns sehr geholfen. Gemeinsam mit dem Förderverein: „Kirche mitten im Ort“ konnten wir so die Projekte Schritt für Schritt auf den Weg bringen.

Hätte es den Pavillon und die Modernisierung des Pfarrsaals in dieser Form auch ohne LEADER gegeben?

Nein, ich glaube nicht, dass wir ohne LEADER einen solchen Pavillon bekommen hätten. Vielleicht hätten wir mit dem Geld, das wir selbst erwirtschaftet haben, irgendwann eine kleine Überdachung oder einen Wintergarten realisieren können. Aber das wäre nur in einem deutlich kleineren Umfang möglich gewesen und hätte nicht dem entsprochen, was der Ort braucht.

Auch die Modernisierung des Pfarrsaals hätten wir in dieser Form alleine nicht schaffen können. Gerade deshalb ist die Förderung für uns so wichtig. Und beim Pavillon und vor allem beim Backhaus sehen wir heute sogar, dass er manchmal schon fast zu klein ist, weil der Andrang so groß ist. Umso schöner ist es, dass wir ihn in dieser Form realisieren konnten.

Die Zukunft von LEADER nach 2027 ist derzeit noch nicht sicher. Was würde gerade kleinen Orten fehlen, wenn es diese Unterstützung künftig nicht mehr gäbe?

Kleine Gemeinden, Vereine und Gruppen sind auf solche Unterstützung angewiesen. Es gibt vor Ort viele Menschen mit Ideen und viel ehrenamtliches Engagement. Aber nicht jede Gemeinde oder jeder Verein hat die finanziellen Möglichkeiten, größere Projekte aus eigener Kraft umzusetzen.

Ich glaube, dass es auch in anderen Orten einen großen Bedarf an solchen Treffpunkten und Angeboten für das Zusammenleben gibt. Entsprechend groß ist aus meiner Sicht auch der Bedarf an einem Förderprogramm wie LEADER.

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Zittertal bekommt festen Treffpunkt für die Nachbarschaft

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  • Einleitungstext: Ob Nachbarschaftstreffen, Adventstreffen oder Maifeier: Im Zittertal in Uphausen-Eistrup kommt die Dorfgemeinschaft regelmäßig zusammen. Einen eigenen Treffpunkt gibt es dafür bislang jedoch nicht. Viele der gemeinsamen Aktivitäten finden deshalb rund um die zentral gelegene Bushaltestelle statt. Das soll sich mit einer neuen Gemeinschaftshütte ändern, die die Gemeinde Bissendorf anschaffen möchte. Die LEADER-Region Hufeisen unterstützt das Projekt mit rund 33.000 Euro.

Hier soll der neue Treffpunkt entstehen (Bildrechte Christian Schwarz).

Ob Nachbarschaftstreffen, Adventstreffen oder Maifeier: Im Zittertal in Uphausen-Eistrup kommt die Dorfgemeinschaft regelmäßig zusammen. Einen eigenen Treffpunkt gibt es dafür bislang jedoch nicht. Viele der gemeinsamen Aktivitäten finden deshalb rund um die zentral gelegene Bushaltestelle statt. Das soll sich mit einer neuen Gemeinschaftshütte ändern, die die Gemeinde Bissendorf anschaffen möchte. Die LEADER-Region Hufeisen unterstützt das Projekt mit rund 33.000 Euro.

Die aktive Nachbarschaft bringt Menschen verschiedener Generationen zusammen und bindet auch Neuzugezogene schnell in das Dorfleben ein. Neben den bereits etablierten Veranstaltungen gibt es viele weitere Ideen für gemeinsame Aktivitäten. Was bislang fehlt, ist ein geeigneter Ort dafür.

Mit einer offenen Holzhütte soll für die Dorfgemeinschaft ein solcher Ort nun entstehen. Sitzgelegenheiten sollen Platz für die bestehenden Treffen und weitere Ideen wie Grillabende, Spielenachmittage oder Musikabende bieten. Die Hütte wird barrierefrei zugänglich und steht auch Wandernden, Spaziergruppen und Radfahrenden als Rastmöglichkeit offen.

Auch bei der Umsetzung bringt sich die Nachbarschaft ein. Die Fläche wird von einer örtlichen Familie zur Verfügung gestellt, während Arbeiten an Pflasterung und Außengelände soweit möglich ehrenamtlich übernommen werden. Rund um die Hütte ist eine naturnahe Gestaltung mit Blühflächen, heimischen Bäumen und Sträuchern sowie Lebensräumen für Insekten und Vögel vorgesehen. So bekommt die aktive Nachbarschaft im Zittertal einen eigenen Platz für all das, was bislang schon rund um die Bushaltestelle stattfindet.

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